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Archiv für April, 2011

Modding – die Verschönerung des PCs

Case Modding kommt aus dem Englischen von case – das Gehäuse und modification – die Veränderung. Damit ist i erster Linie das optische Aufwerten des Computers durch eine Veränderung des äußeren Erscheinungsbildes gemeint. Dazu gehört vor allem das optische Bearbeiten der Komponenten, die bei einem normalen Gehäuse nicht sichtbar sind. Aber auch eine technische Veränderung beziehungsweise Aufrüstung der Hardware-Komponenten kann mit Modding gemeint sein.

Die Casemodder – das ist die Bezeichnung der Personen, die ihre Computer auf diese Weise tunen – setzen beispielsweise ein Plexiglasfenster ins Seitenteil der Verkleidung eines PCs und bauen in den Innenraum Leuchtdioden, Leuchtstofflampen oder auch eine Wasserkühlung ein, die durch das Fenster sichtbar sind. Meistens verwenden sie dafür natürlich optisch auffällige Materialien, die sofort ins Auge des Betrachters stechen und sie legen großen Wert darauf, dass Komponenten und Gehäuse einzigartig gestaltet sind. Diese auffälligen Materialien variieren zwischen markanten Stoffen, als Bezug für das Innere des Computergehäuses oder Karbon-Folien als Verkleidung, manche Modder lackieren den Innenraum auch, um ihn deutlich hervorzuheben. Mittlerweile sind auch schon fertig „gemoddete“ Computergehäuse auf dem Markt erhältlich. Eingefleischte Case Modder halten von diesen Gehäusen allerdings nur wenig, zumal der Name auch nicht mehr dazu passt, weil sie ja nicht mehr individuell, sondern industriell gefertigt sind.

Ein paar effektvolle Komponenten, die immer wieder gerne zum Einsatz kommen, sind:

  • Airflow-Kabel
  • LED-Lüfter
  • Kaltlichtkathoden
  • Plexiglasfenster mit oder ohne Gravur

Allerdings sollte jeder, der seinen PC auf diese Weise tunen möchte, beachten, dass ein verändertes Gehäuse unter Umständen nicht mehr den EMV-Richtlinien entspricht und so zu einem Hochfrequenzstrahlungs-Herd mutieren kann. Das könnte zur Folge haben, dass diese Strahlung umliegende Funknetze, Fernseher oder Radios stört. Außerdem muss sich jeder, für das von ihm durchgeführte Tuning, im Bezug auf die CE-Konformität und die elektromagnetische Verträglichkeit, verantworten.

Bildquelle: Péter Mács – Fotolia.com

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